VW T2 Bay (1968–1979): Öltemperatur und Öldruck statt Aschenbecher, ohne Bohren

Wo baue ich im VW T2 Bay Zusatzinstrumente ein, ohne das Armaturenbrett zu bohren?

Im Aschenbecher-Schacht unter dem Radio. Eine Blende steckt dort mit einem hohlen Zapfen mit Quetschrippen und trägt zwei 52-mm-Instrumente bündig, beim luftgekühlten Boxer typischerweise Öltemperatur und Öldruck. Gebohrt wird nichts, der Original-Aschenbecher bleibt erhalten. Ausgelegt ist sie für den T2a (1968–1972); beim T2b ist die Passung wahrscheinlich gleich, aber nicht bestätigt.

Fahrzeug
VW T2 Bay Window: T2a 1968–1972, Bus/Kombi, Westfalia, Pritsche, Kastenwagen
Nicht bestätigt
T2b (1973–1979), laut Quelle wahrscheinlich gleich
Instrumente
2 × 52 mm bündig (z. B. VDO Cockpit), Varianten für 45, 50 und 55 mm Bautiefe
Halt
hohler Steckzapfen 91 × 46,6 mm mit Quetschrippen im Aschenbecher-Schacht
Material
PETG, ASA oder ABS; ohne Stützmaterial
Passform
nicht am Auto getestet; Maße aus einem frei veröffentlichten Fremdmodell übernommen

So sitzt die Blende

Unter dem Radio des T2 Bay sitzt der Aschenbecher in einem Schacht von etwa 91 × 47 mm. Ein hohler Steckzapfen mit Quetschrippen klemmt darin, davor sitzt die Blende mit zwei 52-mm-Instrumenten bündig nebeneinander, etwa VDO Cockpit für Öltemperatur und Öldruck. Die Kabel laufen durch den Zapfen in den Schacht. Gebohrt wird nichts, das Original bleibt unversehrt.

Render der Instrumentenblende für den Aschenbecher-Schacht im VW T2 Bay mit zwei 52-mm-Instrumenten

Render: Magmacode

Welche T2 passen

  • Ausgelegt für: T2a (1968–1972), Bus/Kombi, Westfalia, Pritsche und Kastenwagen.
  • Nicht bestätigt: T2b (1973–1979), laut Quelle wahrscheinlich gleich.
  • Ob der Aschenbecher des Käfers baugleich ist, prüfen wir noch.

Was getestet ist und was nicht

Ehrlich gesagt: Unsere Blende ist noch nicht am Auto getestet. Das Einschubmaß stammt aus einem frei veröffentlichten Einsatz, der in einem 1969er Bus verbaut ist (fourlowfab, Printables 115262, CC BY-NC-SA); übernommen haben wir nur die Maße. Sitzt der Zapfen zu stramm, die Quetschrippen leicht feilen; ist er zu lose, hilft Filzband. Die Instrumentenbohrung hat 52,79 mm; ob dein Drucker das trifft, zeigt der Toleranz-Testring.

Sicherheit

Der T2 hat ab Werk keine Airbags. Die Blende darf aber Schalthebel, Heizungshebel und Knie nicht behindern. Kabel immer mit Sicherung anschließen und nicht über scharfe Blechkanten führen.

Drucken

Gedruckt wird mit der Front auf dem Bett, so wird die Sichtseite glatt; Stützmaterial ist nicht nötig. PETG reicht, ASA oder ABS gehen auch, PLA nicht (PETG oder ASA im Auto). Die Blende wiegt rund 120 g und braucht gut 10 Stunden.

Instrumentenblende im T2 Bay einbauen

  1. Passform-Testset oder Toleranz-Testring im späteren Material drucken und ein Instrument einsetzen.
  2. Blende drucken (Front auf dem Bett, ohne Stützmaterial).
  3. Original-Aschenbecher herausziehen und aufbewahren.
  4. Kabel durch die Becher und den Zapfen in den Schacht führen, Instrumente einsetzen, Stromversorgung abgesichert anschließen.
  5. Blende in den Schacht drücken und prüfen, dass Schalthebel, Heizungshebel und Knie frei bleiben.

Häufige Fragen

Passt das in meinen 1977er (T2b)?

Wahrscheinlich ja, bestätigt ist es aber nicht. Die Maße stammen von einem 1969er Bus (T2a); der Ersteller der Vorlage geht davon aus, dass der T2b gleich ist. Vorher den Schacht nachmessen (etwa 91 × 47 mm) oder das Passform-Testset drucken.

Welche Instrumente sind beim Typ-4-Motor sinnvoll?

Beim luftgekühlten Boxer – ob Typ 1 oder Typ 4 – sind Öltemperatur und Öldruck die wichtigsten, gern auch ein Voltmeter. Jedes 52-mm-Instrument passt, solange die Bautiefe zur gewählten Variante passt.

Was passiert mit dem Original-Aschenbecher?

Er wird nur herausgezogen und bleibt unversehrt. Zurückbauen ist jederzeit möglich – wichtig bei einem Klassiker.

Warum steht die Blende vor dem Armaturenbrett?

Der Schacht ist nur rund 47 mm hoch, ein 52-mm-Instrument passt nicht hinein. Deshalb steckt nur der Zapfen im Schacht, die Blende sitzt davor und steht um die Bautiefe der Instrumente vor.

Stand: 1. November 2026

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