Instrument passt nicht in den Gauge Pod? Toleranzen richtig einstellen

Was tun, wenn das Instrument nicht in den gedruckten Pod passt?

Erst den Toleranz-Testring drucken: drei Ringe mit +0,2, +0,4 und +0,6 mm. Der Ring, in den das Instrument ohne Gewalt, aber ohne Spiel geht, zeigt die passende Zugabe. ASA schrumpft stärker als PETG, deshalb immer im selben Material testen, in dem der Pod gedruckt wird.

Warum gedruckte Bohrungen zu eng sind

FDM-Drucker legen die äußerste Bahn einer Bohrung leicht nach innen, und Materialien wie ASA schrumpfen beim Abkühlen. Deshalb ist eine Bohrung im Druck fast immer etwas kleiner als konstruiert.

Spielmaße nach Playbook

Passung PETG pro Seite
gleitend 0,20–0,25 mm
stramm 0,10–0,15 mm

Für Instrumente ist eine Zugabe von 0,4 mm im Durchmesser der Standard.

Passung mit dem Toleranz-Testring prüfen

  1. Testring-Datei im Material des Pods drucken (ca. 15 Minuten).
  2. Instrument nacheinander in die Ringe +0,2, +0,4 und +0,6 mm stecken.
  3. Den Ring wählen, der satt, aber ohne Gewalt passt.
  4. Passende Bohrungsvariante drucken oder in der STEP-Datei den Parameter anpassen.

Häufige Fragen

Kann ich den Pod einfach nachschleifen?

Ja, bei wenigen Zehntelmillimetern geht das. Bei mehr als 0,3 mm ist ein Neudruck mit größerer Zugabe sauberer.

Stand: 31. Oktober 2026

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